Rechtsanwalt Arbeitsrecht Hattingen

ArbeitsrechtRechtsanwalt Marc Raddatz vertritt Sie kompetent und engagiert im Arbeitsrecht, insbesondere in den Bereichen Kündigung, Kündigungsschutzklage, Abmahnung, Abfindung, Sonderkündigungsschutz (z.B. Mutterschutz), Urlaub, Entlohnung und sonstige Rechten und Pflichten im Arbeitsverhältnis.

Arbeitsrecht: Kündigung

Eine Vielzahl der arbeitsgerichtlichen Verfahren sind Kündigungsschutzklagen. Arbeitnehmer sollten stets beachten, dass Sie sich möglichst frühzeitig nach Erhalt ihrer Kündigung gegen diese wehren. Denn der Gesetzgeber hat für Kündigungen eine prozessuale Besonderheit bestimmt. Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage erheben. Die Nichteinhaltung dieser prozessualen Frist im Kündigunsschutzverfahren hat schwerwiegende materiell-rechtliche Folgen. Wird die Rechtunswirksamkeit der Kündigung nämlich nicht innerhalb der 3-Wochen-Frist geltend gemacht, so gilt die Kündigung kraft Gesetzes als von Anfang an rechtwirksam. Das bedeutet, dass auch eine „falsche“ Kündigung als wirksam behandelt wird; die Zulassung einer verspäteten Klage ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Nach Erhalt einer Kündigung sollten Sie sich daher so frühzeitig wie möglich an einen im Arbeitsrecht tätigen Rechtsanwalt wenden, um die Kündigung angreifen zu können. Nähere Einzelheiten zum Thema Kündigung finden Sie hier.

Arbeitsrecht: Abfindung

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Arbeitnehmer mit zunehmender Betriebszugehörigkeit einen Anspruch auf Abfindung erlangen. Einen allgemeinen gesetzlichen Abfindungsanspruch gibt es nämlich nicht, auch nicht bei langer Betriebszughörigkeit. Einen echten Anspruch auf Abfindung gibt es lediglich in wenigen Konstellationen.

(1.) Wenn der Arbeitgeber eine Abfindung zusagt, z.B. gemeinsam mit der (betriebsbedingten) Kündigung eine Abfindung verspricht, sofern keine Klage gegen die Kündigung erhoben wird oder (2.)  sich in einem Kündigungsschutzverfahren herausstellt, dass die Kündigung unwirksam ist und es dem Arbeitnehmer gleichwohl nicht zuzumuten ist, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen oder (3.) eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag vorliegt oder (4.) aufgrund einer kollektivrechtlichen Regelung (z.B. anwendbarer Tarifvertrag) ein Anspruch besteht.

Häufig schlägt das Arbeitsgericht im sog. Gütetermin eine Abfindung als Vergleich vor, um das entsprechende weitergehende Prozessrisiko der Parteien zu kompensieren. Da solche Vergleiche sehr häufig geschlossen werden, besteht wohl der Irrglaube, dass es einen allgemeinen arbeitsrechtlichen Abfindungsanspruch gibt.

Arbeitsrecht: Abmahnung

Arbeitnehmer und Arbeitgeber streiten im Arbeitsrecht häufig über Abmahnungen. Man bezeichnet diese häufig als Vorstufe einer (verhaltensbedingten) Kündigung. Dies ist auch die Hauptaufgabe der Abmahnung, nämlich den Arbeitnehmer davor zu warnen, dass im Falle der erneuten arbeitsrechtlichen Pflichtverletzung eine (ggf. fristlose) Kündigung erfolgen kann. Sollte eine Abmahnung daher zu Unrecht erteilt worden sein, sollte diese beseitigt werden. Arbeitgeber haben insbesondere die strengen inhaltlichen und formellen Anforderungen an eine Abmahnung zu beachten.

Arbeitsrecht: Rechte und Pflichten

Arbeitsrecht ist im Wesentlichen Arbeitnehmerschutzrecht. Dennoch werden sowohl Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber aus dem Arbeitsverhältnis berechtigt und verpflichtet z.B. sind sie ganz allgemein zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. Die wichtigsten Rechte und Pflichten sind aber gesetzlich oder (z.B. tarif-)vertraglich geregelt wie z.B. Urlaub, Arbeitszeit, oder Arbeitsschutzbestimmungen.

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Sollten Sie anwaltliche Hilfe im Arbeitsrecht (Kündigung, Abmahnung, Abfindung oder sonstige Rechten und Pflichten im Arbeitsverhältnis) benötigen, kontaktieren Sie unsere Kanzlei in Hattingen und vereinbaren einen Termin mit Herrn Rechtsanwalt Raddatz.

Kosten

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Die Kosten einer Erstberatung hat der Gesetzgeber in § 34 RVG geregelt. Für ein erstes Beratungsgespräch bei einem Rechtsanwalt betragen die Gebühren höchstens 190,00 €. Weitere Informationen zum Gebührenrecht der Rechtsanwälte erhalten Sie z.B. hier bei der Bundesrechtsanwaltskammer (Für die Richtigkeit der dortigen Inhalte wird keine Gewähr übernommen).

Sollten Sie nicht in der Lage sein die Rechtsanwaltskosten zu tragen besteht die Möglichkeit bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht Beratungshilfe (für den außergerichtlichen Bereich) zu beantragen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe für ein gerichtliches Verfahren zu beantragen. Die Freeware PKH-fix (Für die Richtigkeit des Tools PKH-fix kann keinerlei Gewähr übernommen werden) ermöglicht es Ihnen (unverbindlich) zu prüfen, in wie weit Sie berechtigt sind Verfahrenskostenhilfe bewilligt zu bekommen. Das Formular für die Beantragung der Verfahrenskostenhilfe können Sie auf den Servern der Justiz herunterladen (VKH-Formular).

Besonderheit in arbeitsgerichtlichen Verfahren (§12a ArbGG): In Urteilsverfahren des ersten Rechtszuges besteht kein Anspruch der obsiegenden Partei auf Entschädigung wegen Zeitversäumnis und auf Erstattung der Kosten für die Zuziehung eines Prozessbevollmächtigten. Dies bedeutet, dass Sie die eigenen Anwaltskosten auch dann zu tragen haben, wenn Sie vor dem Arbeitsgericht gewinnen.

2017-01-12T15:55:05+00:00